Sonntag, 30. März 2014

Glockenspiel, Mix und Mastering, Titel

Nach langer Suche nach dem richtigen Solo Instrument, kam die Erleuchtung doch überraschend. Ein Glockenspiel. Die Idee war ehrlicherweise nicht meine - das Ergebnis ist jedoch hervorragend. Damit ist der Rough Mix meines, noch immer titellosen Songs fertig und auf dem Weg Mix bzw. Mastering. Natürlich konnte ich hier wieder auf den schier unendlichen Erfahrungsschatz von Dennis zurückgreifen, der mir neben vielen guten Tipps auch einen Kontakt herstellen konnte.

Jan Hees wird sich dem letzten Feinschliff widmen. Er hat dies für viele Produktionen von Dennis´ bereits gemacht und von seiner guten Arbeit konnte ich mich die letzten 14 Tage durch das Album "Unsung Songs" überzeugen. Mein Release Termin verschiebt sich demnach um ein paar Tage - bis das Mastering eben fertig ist - und diese Tage bin ich gerne bereit noch zu warten.

Es ist schon komisch jetzt so kurz vor dem Ende zu stehen. Das erste Mal überhaupt. Ich frage mich häufig ob der Einsatz dem Ergebnis gegenüber nicht in einem schlechten Verhältnis steht. Dann denke ich mir, dass es sich nicht um einen Sprint, sondern einen Marathon handelt und dass - egal was am Ende raus kommt - das wichtigste ist anzukommen.

Ich bin sehr gespannt was Jan noch aus meinen Song rausholen kann. Bis dahin muss ich mich nur noch um einen Titel kümmern...

Freitag, 28. März 2014

Dennis Schütze - Unsung Songs

Was soll ich sagen? Natürlich bin ich voreingenommen. Natürlich höre ich die CD nicht nur als Musikliebhaber sondern auch als Schüler von Dennis Schütze. Und natürlich kann ich nicht verleugnen, dass ich es mir sehr gewünscht habe, dass die CD „Unsung Songs“ von Dennis Schütze eine hervorragende Platte ist. Das Beste daran – sie ist hervorragend, weshalb es mir nicht schwer fällt eine Kritik hierzu zu verfassen um es in die Welt hinauszutragen. Absolute Kaufempfehlung! 

Mittwoch, 12. März 2014

Der "amtliche" Gesang

21.02.2014:

"Wir machen heute Abend den amtlichen Gesang..."
Das war die Ansage meines Gitarren Lehrers (Dennis) vor gut drei Wochen. Dass mein Bericht hierüber so lange auf sich hat warten lassen, hat schlicht und einfach damit zu tuen, dass ich erst heute entschieden haben, diesen Gesang als amtlich anzuerkennen. Ich muss ehrlich gestehen, ich weiß nicht wie professionelle Musiker diesen Prozess erleben. Ich kam mir bisweilen sehr narzisstisch vor, immer und immer wieder den "rough" Mix durchzuhören und mich zu fragen ob ich das so wirklich stehen lassen möchte.

Diese Entscheidung ist heute gefallen und eine weitere gleich dazu. Die ausstehenden "Arrangements", also Intro, Fills, Solo und etwas Backround, habe ich in die verantwortungsvollen Hände von Dennis gelegt. Im Midi-Mix sind diese zwar schon zu Papier gebracht, sie vernünftig auf Tape zu bringen, stellt mich derzeit jedoch vor eine riesige Aufgabe, der ich aktuell noch nicht gewachsen bin. Dass hat vor allem damit zu tun, dass ich einfach "satt" bin, was die Entwicklung des Songs angeht.

Wenn man seit nun sicher 6 Monaten an einem Projekt arbeitet, hat man einfach irgendwann keinen Platz mehr im Kopf dafür. Insbesondere keinen kreativen Platz mehr. Ich bin Dennis sehr dankbar, dass er mich auf diesem langen Weg immer wieder zurück in die Spur gebracht hat. Wie viel Haken und Ösen so eine Produktion hat, erkennt man erst, wenn man bis über beide Ohren in ihr drin steckt. Wenn dies dann noch ein "Hobby" ist, und die spärliche Zeit, die man neben der Arbeit hat, besonders effektiv genutzt werden muss, ist es umso schwieriger den Überblick zu behalten.

Mein Release Termin bleibt damit aber in greifbarer Nähe.

Bis dahin, kann ich euch nur empfehlen den oben angegeben Link zu folgen und Dennis´ neues Album zu kaufen, das ab 01.04. erhältlich sein wird, und bereits jetzt einige Songs über verschiedene Download-Portale erhältlich sind.

Freitag, 14. Februar 2014

Bass(t) schon

Als ich vor ca. 10 Jahren anfing Gitrarre zu spielen, erklärte mir mein erster Lehrer folgendes. "Wenn du Gitarre spielen willst, kaufe dir eine Gitarre, übe jeden Tag so lange und viel du kannst, und irgendwann wirst du vielleicht Gitarre spielen können. Willst du Bass spielen, kauf dir einen Bass." Heute kann ich mit großer Sicherheit sagen, dass diese Aussage falsch ist. Der Basspart meines Songs gehört nicht zu den anspruchsvollen Teilen des Songs und stellte mich dennoch vor eine große Herausforderung. Man benötigt wesentlich mehr Kraft und spielt man unsauber, merkt man es sofort. Am vergangenen Dienstag (11.02) habe ich dennoch im Rahmen meiner Gitarrenstunde bei Dennis erfolgreich den Bass eingespielt. 

Mein angepeilter Termin für die Veröffentlichung des Songs ist also weiter existent. In den kommenden Wochen wird der Gesang folgen und dann muss "nur noch" der komplette Song arrangiert werden.  

Dienstag, 28. Januar 2014

Prost Neujahr

Zugegeben, ich bin spät dran. Dafür gibt es dieses mal gleich hervorragende Neuigkeiten. Also gleich zur Sache: Heute habe ich erfolgreich den Gitarren-Part meines Songs eingespielt. Was lange währt... usw. Zum ersten Mal seit dem Beginn der Produktion habe ich ein gutes Gefühl bei der Sache und sehe "Licht" am Ende des Tunnels. Nächste Woche geht´s an den Bass, dann an den Gesang. Vorsichtig geschätzt, erhoffe ich mir eine Fertigstellung bis Ende März.

Ein weiteres Projekt - das schon abgeschlossen ist - wird in den kommenden Wochen ebenfalls auf diesen Blog wandern. Vor einigen Jahren durfte ich die Musik zu einem kurzen Film meiner Schwester beisteuern. Dieses Werk lag nun unter dem Weihnachtsbaum und soll ebenfalls hier veröffentlicht werden. Sobald ich einen Weg finde - ohne Youtube - ein Video einzubinden, werde ich noch mehr dazu erzählen. 

Durch das Voranschreiten des Songs hoffe ich nun regelmäßiger Updates präsentieren zu können. Soweit so gut und bis dahin: Prost Neujahr. 

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Weihnachtszeit mit Danzer und Hirsch

Die Zeit um Weihnachten herum ist für mich immer durch zwei Extreme geprägt. Höchste Belastung im Arbeits - und Privatleben, sowie abrupte familiäre Ruhe und Geborgenheit. Dieses Jahr treffen die beiden Extreme noch drastischer aufeinander, da sich die Feiertage arbeitnehmerfreundlich verteilen. Das bedeutet im Klartext: Weniger Zeit zur Erledigung der saisonbedingten Arbeit und dafür länger am Stück Ruhe und Entspannung. 
Interessanterweise kann ich seit Jahren beobachten, dass mein Musikgeschmack in diesen Tagen immer ruhiger wird und ich nachdenkliche Musik regelrecht verschlinge. Manchmal habe ich das Gefühl, dass unabhängig von religiösen Festtagen, jeder Mensch zum Ende des Jahres diese Ruhe braucht. Diese Zeit um Revue passieren zu lassen, und in unseren Breiten ist dies nun mal in der kalten dunklen Jahreszeit angebracht. Jedes Jahr entdecke ich neue Künstler, die ich auch nur in dieser Periode des Jahres hören und genießen kann und die mich auf langen dunklen Autofahrten begleiten. Es handelt sich dabei dieses mal um Georg Danzer und Ludwig Hirsch. 

Beide sind leider schon verstorben, hinterließen aber ein großartiges musikalisches Erbe. Georg Danzer war mir zunächst nicht so zugänglich, da seine nasale Stimme mich verschreckte. Ebenso Ludwig Hirsch, der zwar eine wunderbare ruhige sonore Stimme hat, dessen Texte zum Teil jedoch so satirisch schwarz waren, dass ich sie nicht hören konnte. Es ist keine Musik fürs ganze Jahr - das mit Sicherheit nicht. Doch wer sich auf die Texte und die Melodien einlässt, kommt nicht umhin, das selbe Stück wieder und wieder zu hören, nur um sich endgültig in den Bildern und den Botschaften zu verlieren. 

Ich wünsche ein frohes Fest - mit Danzer und Hirsch 

Ludwig Hirsch - Die Omama


Georg Danzer - Der alte Wessely

Mittwoch, 20. November 2013

Sesamstraße und Musiker

Zwischen Aufnahmen und Feintuning meines Songs (ich komme wohl ganz gut voran, wenn man den Fachleuten glauben darf), ein kleines Schmankerl für "Junggebliebene" Musiker und Musikliebhaber. Da ich keine Kinder habe, nehme ich die aktuelle Kinder-TV Landschaft kaum wahr. Natürlich kenne ich aber die alteingesessenen TV-Format, wie beispielsweise die Sesamstraße. Seit Generationen unterhält diese Sendung unseren Nachwuchs und versucht dabei nicht nur zu unterhalten sondern auch den Kindern ein Vorbild zu sein. 
Ganz besonders schön finde ich, dass es offensichtlich auch heute noch für Musiker erstrebenswert ist, dort aufzutreten und mit den Charakteren der Sesamstraße ihre Lieder zu singen. Ganz besonders gelungen, finde ich das unten stehende Video von Tim Bendzko. 
Wer sich mal auf Youtube etwas treiben lassen möchte. Einfach den Lieblingskünstler und Sesamstraße suchen. Es ist erstaunlich wie viele große Stars dort schon waren.